Der Blick von außen: die Visitation
Die Praxisbegehung als zentrales Element unserer Analyse
EPA verfolgt einen edukativen, keinen kontrollierenden Ansatz. Eine Visitation bedeutet bei EPA, dass ein unabhängiger, speziell geschulter Visitor (meist Arzt/Ärztin) nach Terminabsprache Ihre Praxis besucht. Dabei macht er sich vor Ort ein Bild von Ihrer Praxisorganisation und erarbeitet gemeinsam mit Ihrem Praxisteam mögliche Verbesserungsansätze. Der Praxisablauf wird durch die Visitation so wenig wie möglich gestört.
Eine EPA-Visitation besteht aus:
- Einer Praxisbegehung anhand einer Checkliste (30 Min.)
- Einem Interview mit dem Ordinationsinhaber (60 Min.)
- Einer Teambesprechung mit Präsentation und Diskussion der in der Evaluation erzielten Ergebnisse (90 Min.) inkl. Praxisvergleich
Unsere Visitoren sind auch Qualitätssicherungsbeauftragte und daher auch berechtigt, im Zuge von EPA die gesetzliche Praxisevaluierung abzuwickeln.
Beispiel für den Ablauf der Visitation:
| ca. 12:15* | Ankunft des Visitors |
Der Visitor erhebt und überprüft anhand einer Checkliste die Gegebenheiten bei Ihnen in der Ordination.
Zur Teambesprechung sollte das gesamte Praxisteam
eingeladen werden, da der Visitor hier die Ergebnisse aller Datenerhebungen (Patienten- und Mitarbeiterbefragung, Selbstassessment und Visitation) präsentiert und ggf. gemeinsam mit dem Team Weiterentwicklungen der Praxisorganisation erarbeitet. |
| ab 12:30 | Praxisbegehung (ca. 30 Min.) |
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| ab 13:00 | Interview mit Ordinationsinhaber (ca. 60 Min.) |
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| ab 14:00 | Dateneingabe und -analyse durch den Visitor (ca. 60 Min.) |
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| ab 15:00 | Teambesprechung: Ergebnispräsentation, Erarbeitung von Verbesserungsmaßnahmen (ca. 90 Min.) |
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| ca. 16:30 | Ende der Visitation |
